Welche Trading-Software braucht ein datengetriebener Trader?
Trading-Software kann sehr unterschiedliche Aufgaben erfüllen: Charts anzeigen, Märkte screenen, historische Strategien testen oder Orders ausführen. Entscheidend ist, welche Forschungsfrage gelöst werden soll.
Vier typische Kategorien von Trading Software
Charting
Für technische Analyse, Preisverläufe, Indikatoren und visuelle Marktbeobachtung.
Screener
Zum Filtern großer Aktienuniversen nach definierten Kriterien.
Backtesting
Zur historischen Prüfung klar definierter Strategien und Zeitfenster.
Execution
Für Orderaufgabe, Positionsverwaltung und Broker-Anbindung.
Portfolioanalyse
Für Risiko, Gewichtung, Korrelation und Performance auf Portfolioebene.
Seasonality
Für wiederkehrende Kalenderphasen, Trefferquoten und historische Zeitfenster.
Nicht jede Software muss alles können
Eine Plattform mit hundert Funktionen ist nicht automatisch besser. Für saisonale Analyse ist Transparenz oft wichtiger: freie Datumswahl, mehrere Lookbacks, Einzeljahre und verständliche Kennzahlen helfen mehr als komplexe Black-Box-Signale.
| Funktion | Wichtig für Seasonality? | Warum? |
|---|---|---|
| Freie Kalenderfenster | Sehr wichtig | Erlaubt präzise Hypothesentests. |
| Win Rate & Median | Sehr wichtig | Zeigt Robustheit jenseits des Durchschnitts. |
| Einzeljahre | Sehr wichtig | Macht Verlustphasen sichtbar. |
| Broker-Execution | Nicht zwingend | Für Research nicht erforderlich. |
| Indikatorbibliothek | Optional | Relevant für technische, nicht zwingend saisonale Analyse. |
FAQ
Welche Trading Software ist für Anfänger geeignet?
Eine übersichtliche Plattform mit klaren Daten und nachvollziehbaren Kennzahlen ist meist hilfreicher als eine Oberfläche voller komplexer Funktionen.
Braucht Trading Software eine Broker-Anbindung?
Nicht zwingend. Research- und Analyse-Software kann bewusst von der Orderausführung getrennt sein.
Kann Trading Software saisonale Muster erkennen?
Ja, sofern historische Daten nach wiederkehrenden Kalenderfenstern ausgewertet werden können.